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Roter Mann

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Ach, roter Mann, Du schaut durch Fenster mich an. Du hältst den Kopf geneigt und stellst Dir wohl die gleiche Frage: Noch wieviele Tage? Es braucht wohl noch viel Zeit und Geduld. Ist das vielleicht doch meine Schuld? Es gibt Ideen und Perspektiven.. Ich kann es derweil sehen und wie Du etwas hieven. Ich sehe Dich an und hab wieder etwas Mut, denn Du tust meiner Seele gut. Du schleppst geduldig Deine Last fast entspannt und ohne Hast. Ich versuche nun es Dir gleich zu tun. Mein Kopf sinkt ins Klinik-Kissen. Geb nicht auf und geb Dir Zeit. Nagut, es geht voran und ich bin bereit...  

Buchstabensuppe

Viele grosse Kleingedanken das gedanken Los Vorleseträne Geburtstagsvergessen Scham das Nichtgeliebtsein die müde Kopfleere voller Wort- und Satzfetzen die depimierschmierende Gedankenfülle die versagenägstliche Zukunft die nichtzukünftige Gedankenkammer die verschossene Worthülse der nichtgedachte Gedanke ein Keinhorn ein Schreibgedanke die leerschwere Müdigkeit der PFotoenkarton der Katze Nichtschreibmaschine traumflüsternd vollsein mit Gedankenleere ein Fall für Bleistift Ganzkaputt Sein ein WortSpielplatz haushohe Schuppenflechte Nichtversagensangst

Temesta 2,5

Ich bin ein Fisch im trüben Wasser. Ich sehe nicht weit und habe Sorge, mich im Dunst des aufgewühlten Wassers zu verlieren. Doch ich bewege mich weiter gerade aus. Der Kurs stimmt, denke ich grade. Jedoch sehe ich in der Trübheit nicht wirklich etwas. Was verpasse ich dadurch? Welchen Chancen fliegen an mir vorüber, nur weil ich versuche meinen Weg zu bewahren. Trotzig bleibe ich dabei: Gerade aus. Nur in Konturen kann ich Dich erkennen. Aber es ist gut das ich weiss, dass Du da bist. Es ist sicherlich nicht einfach mit mir zu leben und mir immer den Rücken zu stärken. Meine Fehler korregierst Du mit Liebe und Hingabe. Wir beide sollten uns in der Trübnis nicht verlieren. Denn mein Kopf glaubt einen Weg da heraus zufinden.  Breit mache ich meine Arme auseinander um stark zu sein. Um Dich zu beschützen. Doch deshalb ramme ich mit den Händen die vielen kleinen, mittleren und grossen Hindernisse. Meine Haut reisst auf. Wieder und wieder. Der dauernde Schmerz ist süss geworden. Ich ...

So weit weg

Es ist Euer Leben, Eure Familie, Eure Freunde. Euer Zuhause. Leider ist Euer Zuhause nicht hier. Leider ist es soweit zu Euch. Zu weit. Nein. Es ist kein  Vorwurf. Aber es ist der Grund  für unsere Einsamkeit. So bleibt der fliegende Gedanke an Euch,  der mit der Träne zu Euch fliesst.

Das sortierte Leben

Wer bin ich, mich zu erdreisten, Dein Leben zu bewerten? Immer grösser werden sie, die Stapel Deiner Bilder. Immer grösser wird mein Schmerz. Ich sehe Deine Fotos, durch Deine Augen. Ich muss sortieren in aberhunderten Bildern. Es ist diese Aufgabe, die mich schier verzweifeln lässt. Wer bin ich, mich zu erdreisten... So gerne wäre ich bei Dir. So selten war ich bei Dir. Jetzt ist jeder von uns beiden so fern. Du hast diesen besonderen Blick aufs Leben. Wäre gern bei Dir zum weinen...

Bauklötze

Lass uns unsere Fehler Wie Bauklötzchen zusammenlegen. Den Turm stossen wir dann Gemeinsam voll Übermut und Lachen um.

Ein Flügelschlag

Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann die Welt verändern. Ihr seht den zarten und vielleicht auch farbenfrohen Gesellen mit seiner Empfindlichkeit flattern. Ein Lächeln ist die Belohnung. Euer Lächeln und Glück kann einem Gegenüber ebenso zum Lächeln bringen. Und vielleicht ist es schon jener, der die Welt wieder noch etwas schöner machen. Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann die Welt verändern.